Abendrealschule Eiberg in Essen

  

 

S c h u l o r d n u n g

                             

 

 

        

Sie wollen einen Schulabschluss erwerben?

Sie wissen um die Bedeutung eines neuen Schulabschlusses für Ihr Leben?

Sie erwarten, dass wir alles tun, damit Sie Ihr Ziel erreichen?

 

Das alles kann nur funktionieren, wenn sich alle an Rahmenbedingungen und Regeln halten.

An unserer Schule legen wir großen Wert auf gegenseitigen Respekt, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit. Auf keinen Fall dulden wir Rassismus, Mobbing, Beleidigungen oder Gewalt.

 

Deshalb gilt an unserer Schule die folgende

 

Schulordnung

 

I. Schulverhältnis

 

1.   Das Schulverhältnis tritt erst in Kraft, wenn die Unterlagen zur Anmeldung vollständig vorliegen und der Semesterbeitrag gezahlt ist. Erst dann sind Sie rechtskräftig Studierender dieser Schule. Vorher können wir keine Schulbescheinigung ausstellen und Sie kein BAföG beantragen.

2.   Studierende, die nach drei Wochen die vorgeschriebenen Lern- und Arbeitsmittel noch nicht besitzen, können von der laufenden Unterrichtsstunde ausgeschlossen werden.

3.   Es besteht kein Rechtsanspruch auf den Besuch eines bestimmten Kurses oder einer bestimmten Zeitschiene.

 

II. Anwesenheit

 

1.   Zum Erreichen Ihres Schulabschlusses ist es notwendig, dass Sie am Unterricht teilnehmen.

2.   Sollten Sie verhindert sein, so ist es Ihre Aufgabe, sich über das, was Sie verpasst haben (z.B. den behandelten Stoff, die Hausaufgaben sowie Klausur- und Testtermine), bei Teilnehmern Ihres Kurses oder dem Fachlehrer zu informieren. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Arbeitsblätter erhalten. Es wird erwartet, dass Sie Versäumtes aufarbeiten und Hausaufgaben nachreichen.

3.   Unaufschiebbare Termine sind von Ihnen so zu legen, dass Sie möglichst wenig Unterricht versäumen.

4.   Hohe unentschuldigte Fehlzeiten verschlechtern die Note für „Sonstige Mitarbeit“; das kann dazu führen, dass Sie in „Sonstiger Mitarbeit“ die Note „ungenügend“ bekommen.

5.   Wenn Sie unentschuldigt fehlen, müssen Sie mit Ordnungsmaßnahmen der Schule rechnen. Ihre Versäumnisse werden der Kindergeldkasse und dem BAföG-Amt gemeldet.

6.   Wenn Sie 20 Unterrichtsstunden (entsprechend 15 60-Min.-Stunden) innerhalb von 30 Tagen unentschuldigt gefehlt haben, kann die Schule Sie ohne jede Vorwarnung abmelden.

 

III. Pünktlichkeit

 

1.   Zu jeder Unterrichtsstunde sollten Sie pünktlich erscheinen und bis zum Ende bleiben.

2.   Falls Sie sich verspäten, gehen Sie bitte leise und wortlos an Ihren Platz. Unterlassen Sie dabei jede weitere Störung des Unterrichts. Der richtige Zeitpunkt für Ihre Entschuldigung ist das Ende der Stunde.

3.   Verspätungen und zu frühes Gehen werden als Fehlzeiten mitberechnet.

 

IV. Fehlen bei Klausuren/Tests

 

1.   Sie sind verpflichtet, an Klausuren und Tests teilzunehmen.

2.   Wenn Sie an einer Klausur nicht teilnehmen können, belegen Sie bitte, dass Sie zu diesem Termin verhindert waren. Bei Krankheit ist dazu eine ärztliche Bescheinigung, in anderen Fällen ein entsprechender offizieller Beleg (amtliche Bescheinigung, Bescheinigung über Ausfall einer S-Bahn, etc.) erforderlich.

3.   Nur wenn Sie einen solchen Nachweis vorlegen, bekommen Sie die Gelegenheit, die Klausur zu wiederholen. Dafür werden Nachschreibtermine am Semesterende festgelegt, die im Terminkalender Ihres Semesterhefts vermerkt sind.

4.   Für Tests sollten Sie sich glaubhaft entschuldigen. Ob Tests nachgeschrieben werden können, entscheidet der Fachlehrer oder die Fachlehrerin.

5.   Klausuren und Tests, die unentschuldigt versäumt wurden, werden als „ungenügend“ gewertet.

6.   Reichen die erbrachten Leistungen für eine Zulassung zum nächsthöheren Semester nicht aus, müssen Sie spätestens bei der Zeugnisausgabe einen Antrag auf Wiederholung des Semesters stellen, über den dann die Schulleitung entscheidet.

 


 

V. Verhalten im Unterricht

 

Für eine gute Zusammenarbeit ist es nötig, sich so zu verhalten, dass der Unterricht nicht gestört wird. Es ist unerlässlich, anderen zuzuhören, sie ausreden zu lassen und andere Meinungen zu achten.

1.     Neben Ihrer aktiven Mitarbeit erwarten wir im Unterricht Rücksichtnahme gegenüber Mitstudierenden und Lehrern.

2.     Den Anweisungen der Lehrer ist Folge zu leisten.

3.     Sie sollten nur im Ausnahmefall während des Unterrichts zur Toilette gehen.

4.     Trinken ist in der Stunde nur gestattet, sofern es nicht stört. Essen ist nicht gestattet.

5.     Das Kauen von Kaugummi ist nur während der Klausuren erlaubt.

6.     Störendes Verhalten ist zu unterlassen.

7.     Es ist Ihnen strikt untersagt, ohne besonderen Auftrag andere Kurse in ihrem Unterricht aufzusuchen.

8.     In der Klasse sind Handys auszuschalten und in der Tasche aufzubewahren. Das Tragen von Kopfhörern ist während des Unterrichts nicht erlaubt.

9.     Wenn Sie aus wichtigem Grund telefonisch erreichbar bleiben müssen, informieren Sie bitte darüber den Fachlehrer vor der Stunde.

10. Das Fotografieren oder Filmen ist im Klassenraum verboten. Beachten Sie die Persönlichkeitsrechte von Lehrern und Studierenden.

11. Fotos und Gruppenaufnahmen dürfen nicht ohne ausdrückliche Zustimmung veröffentlicht werden.

12. Der Lehrer – nicht Sie - beendet die Unterrichtsstunde.

13. Weitere Einzelheiten vereinbaren die Kurse in ihren „Klassenregeln“.

 

VI. Verhalten auf dem Schulgelände und in der Pausenhalle

 

1.   Während der Unterrichtszeit ist Lärm im Schulgebäude und auf dem Schulgelände zu vermeiden. Nehmen Sie bitte auch in den Pausen Rücksicht aufeinander.

2.   Es wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihren Beitrag zur Sauberkeit in der Schule leisten.

3.   Schulbänke und andere Einrichtungsgegenstände dürfen nicht bemalt und absichtlich beschmutzt werden. Ihren Müll bringen Sie bitte selbst in die entsprechenden Abfallbehälter.

4.   Es sollte selbstverständlich sein, dass Sie die Toilettenräume in akzeptablem Zustand hinterlassen; benutzen Sie unbedingt die Wasserspülung.

5.   Spucken ist auf keinen Fall in der Schule und auf dem Schulgelände erlaubt.

6.   Im Schulgebäude und auf dem gesamten Schulgelände, d. h. auch auf dem Schulhof, ist das Rauchen gesetzlich verboten.

7.   Selbstverständlich ist es nicht erlaubt, Alkohol oder Drogen mitzubringen oder an der Schule zu konsumieren.

8.   Gefährliche Gegenstände dürfen nicht mitgebracht werden.

 

VII. Konsequenzen

 

1.   Die Aufnahme neuer Studierender erfolgt zunächst zur Probe. Innerhalb einer sechswöchigen Probezeit können Sie bei Fehlverhalten sofort entlassen werden.

2.   Wer sich nicht an die Schulregeln oder an die Klassenregeln seines Kurses hält oder wer die Anweisungen der Lehrerinnen und Lehrer und des Schulpersonals nicht beachtet, muss mit Ordnungsmaßnahmen der Schule rechnen.

3.   Dies gilt insbesondere auch, wenn die Rechte von Mitstudierenden und Lehrern grob missachtet werden, z. B. bei Beleidigungen und körperlichen Angriffen.

4.   Natürlich gelten an unserer Schule auch die allgemeinen Gesetze: Strafbare Handlungen werden zur Anzeige gebracht und schulintern verfolgt.

5.   Sie oder Ihre Erziehungsberechtigten haften bei mutwilligem Zerstören oder Beschmutzen von Schulinventar nach den gesetzlichen Vorschriften.

 

VIII. Meldung von Krankheiten

 

1.   Übertragbare Erkrankungen nach § 34.1 Infektionsgesetz (z.B. Masern, Diphterie, Meningokokken-Infektion, Windpocken, Röteln, Salmonellen …) sind unverzüglich der Schule zu melden. Das gilt auch für Erkrankungen in Ihrem heimischen Umfeld.

2.   Füllen Sie bitte unbedingt unser Formblatt „Krankheiten“ aus, damit wir im Notfall die richtigen Maßnahmen einleiten können.

 

IX. Fehlzeiten von Studierenden

 

Die Abendrealschule ist eine Präsenzschule. Sie als Studierende verpflichten sich mit Ihrer Anmeldung, regelmäßig und pünktlich am Unterricht teilzunehmen. Nur dann können Sie gute Zensuren erhalten und versetzt werden. Für Sie gibt es sicherlich manchmal Gründe für Fehlzeiten, die nicht nur in Krankheiten begründet sind. Auch durch Arbeit, familiäre und persönliche Probleme verursachte Fehlzeiten sind für Ihre Lehrer nachvollziehbar.

 


 

Für die „Sonstige-Mitarbeit-Note“ (SoMi-Note), die in Fächern mit Klausuren 50%, in Fächern ohne Klausuren 100% der Zensur ausmacht, ist es unwichtig, ob eine Stunde entschuldigt oder unentschuldigt versäumt wurde, da in dieser Unterrichtstunde keine sichtbare Leistung erbracht wurde. Studierende können, wenn der Fachlehrer zustimmt, durch zusätzliche Leistungen versuchen, eine bessere SoMi-Note zu erhalten. Dieser Wunsch nach zusätzlichen Leistungsnachweisen muss aber rechtzeitig von Ihnen ausgehen, es ist eine Bringschuld. Auf gar keinen Fall muss der Lehrer Sie auffordern, Zusatzleistungen zu erbringen. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass Sie für Ihre Ausbildung und Ihre Zensuren selbst verantwortlich sind.

 

Fehlzeiten müssen schriftlich entschuldigt werden. Bei Fehlzeiten bis zu 3 Tagen reicht eine formell korrekte schriftliche Entschuldigung (Beispiel siehe Semesterheft), bei längerem Fehlen oder bei Fehlen während einer Klausur ist eine ärztliche Bescheinigung oder ein offizielles Papier vorzulegen. Mündliche Entschuldigungen, SMS, E-Mails und Faxe sind nur Vorab-Mitteilungen, die anschließend durch eine schriftliche Entschuldigung ergänzt werden müssen.

 

Bescheinigungen und offizielle Papiere müssen der Schule bis zum dritten Schultag vorliegen. Wir akzeptieren verspätet eingereichte Bescheinigungen bzw. offizielle Papiere nicht mehr. Sie gelten dann als unentschuldigt. Geben Sie die Bescheinigungen oder offiziellen Papiere bei Ihrem Kursleiter ab. Dieser zeichnet es ab. Sie müssen eine Kopie davon behalten, die ebenfalls vom Kursleiter abgezeichnet ist.

 

 

Wenn Sie regelmäßig zum Unterricht kommen, stellen wir Ihnen gerne zusätzlich zum Zeugnis eine Bescheinigung über Ihre Anwesenheit aus. Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber legen häufig großen Wert auf Zuverlässigkeit.

 

X. Ordnungsmaßnahmen

 

Im Schulgesetz sind im § 53 die folgenden Ordnungsmaßnahmen genannt, die angewendet werden, wenn erzieherische Maßnahmen versagen:

 

1.   der schriftliche Verweis,

 

2.   die Überweisung in eine parallele Klasse oder Lerngruppe,

 

3.   der vorübergehende Ausschluss vom Unterricht von einem Tag bis zu zwei Wochen und von sonstigen Schulveranstaltungen,

 

4.   die Androhung der Entlassung von der Schule,

 

5.   die Entlassung von der Schule.

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